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Fachrichtung Tanz für Kinder und Jugendliche |
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Vermittlung von Kindertänzen In der Vermittlung von Kindertänzen lassen sich drei Bereiche festlegen: 1. Traditionelle Tänze, Volkstänze Eigene Folkloretänze für Kinder gibt es nicht. In den Ländern, in denen das Tanzen zum Lebensalltag gehört, erleben die Kinder das Tanzen „live“ und imitieren die Erwachsenen. Folkloretänze als Kindertänze sollten so ausgewählt werden, dass sie strukturell von den Kindern erfasst werden können. Die ausgewählten Tänze sollten für die jeweilige Altersstufe aufbereitet werden.
2. Sing- und Bewegungsspiele, Tänzerische Darstellungen Hier ist besonders die Vorstellungskraft der Kinder angesprochen. Der emotionale Bereich des Kindes soll in der Bewegung ausgedrückt werden: Bewegung wird erfühlt, gespürt. Die Ausdrucks- und Tanzfähigkeit der Kinder, im Verhältnis zu den Erwachsenen, ist noch besonders groß. Wie leicht fällt es vielen Kindern, sich in ein Tier zu verwandeln und durch den Raum zu huschen, krabbeln, schleichen usw. – im Gegensatz zu den Erwachsenen. Darstellungsbeispiele: Zirkuspferde, Clown, Roboter usw. oder Märchenfiguren, Berufsdarstellungen usw.
Rhythmische Bewegungen erleben die Kinder z.B. in Abzählreimen und Singspielen. Klatschen, Stampfen, Schnipsen sind Elemente, die in Verbindung mit den tänzerischen Bewegungsgrundformen wie Gehen Laufen, Hüpfen usw. vermittelt
werden sollten. Bei der Auswahl der rhythmischen Bewegungsstruktur sollte der jeweilige Erfahrungsstand der Kinder beachtet werden. Seite zuletzt geändert: ef am 23.01.2004 |
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